<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Medi</title>
	<atom:link href="http://www.medi-for-help.com/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.medi-for-help.com</link>
	<description>help for haiti</description>
	<lastBuildDate>Thu, 10 May 2012 12:17:05 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.4</generator>
		<item>
		<title>Meine Eindrücke</title>
		<link>http://www.medi-for-help.com/2012/05/meine-eindrucke/</link>
		<comments>http://www.medi-for-help.com/2012/05/meine-eindrucke/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 May 2012 04:27:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Christin Rabe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.medi-for-help.com/?p=2605</guid>
		<description><![CDATA[Eine unvergessliche Begegnung Es war schon immer mein Traum, in ein &#8220;Dritte Welt Land&#8221; zu reisen, um den Menschen dort zu helfen. Als ich dann von dem Projekt &#8220;medi for help&#8221; erfuhr, war für mich sofort klar, dass ich dort hinreisen werde. Am 03.03.2012 war es dann endlich soweit, die große Reise beginnt. Von Berlin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><a rel="attachment wp-att-2595" href="http://www.medi-for-help.com/die-volunteers/christin-rabe/haiti-015/"></a>Eine unvergessliche Begegnung</h3>
<p>Es war schon immer mein Traum, in ein &#8220;Dritte Welt Land&#8221; zu reisen, um den Menschen dort zu helfen. Als ich dann von dem Projekt &#8220;medi for help&#8221; erfuhr, war für mich sofort klar, dass ich dort hinreisen werde.</p>
<p>Am 03.03.2012 war es dann endlich soweit, die große Reise beginnt.<br />
Von Berlin nach Miami, wo ich Jesef &#8211; meinen Kollegen &#8211; traf, weiter nach Port-au-Prince. Begleitet wurden wir noch von Spencer, einem OT-Techniker von Hanger, der die Werkstatt in Haiti zuvor schon für 3 Monate leitete.</p>
<p>Bien-Venue to Haiti!!!</p>
<p>Angekommen in Port-au-Prince ging es weiter mit dem Jeep nach Deschapelles&#8230; gefühlte 5 Stunden Mondlandschaft mit dem Auto! Wir nutzten die Gelegenheit, erste Eindrücke vom Land zu sammeln. Es war natürlich unverkennbar, dass es ein sehr armes Land ist, überall halb zusammengefallene Gebäude, kleine Wellblechhütten oder auch Zelte, worin die Menschen dort leben. In den Dörfern, die wir durchquerten, war immer reges Leben, ob spielende Kinder, Schweine, Hühner, Hunde oder Frauen, die riesige Körbe voller Obst auf dem Kopf trugen, um dieses zu verkaufen &#8211; hier spielt sich alles auf der Straße ab.</p>
<p>Nach einer langen Fahrt sind wir dann endlich in Deschapelles angekommen&#8230; und jetzt erst einmal ab in den Pool und &#8220;runterkühlen&#8221;. Die Sommerzeit hat begonnen und es sind ca. 35° C im Schatten.</p>
<p>Nach dem Mittagessen nutzten wir gleich die Zeit und haben uns von Spencer die Werkstatt zeigen lassen. Ich war begeistert, wie gut diese ausgestattet ist. Spencer erklärte uns kurz die mehr oder weniger vorgeschriebene Vorgehensweise des Prothesenbaus vor Ort. Fazit: sehr einfach und schnell und für die einheimischen Techniker gut umzusetzen &#8211; wenn man bedenkt, dass sie diesen Beruf nicht erlernt haben.</p>
<p>Der Abend rückt immer näher und somit auch der erste Arbeitstag&#8230; am Abend saßen wir zu dritt auf der Terrasse und unterhielten uns noch über die Abläufe in der Werkstatt und worauf es momentan ankommt.</p>
<p>Mittlerweile sind die meisten Erdbebenopfer bereits prothetisch versorgt und somit ist auch der große Ansturm an Erstversorgungen vorüber. Spencer erklärte uns, dass es jetzt viel mehr darum geht, den Technikern vor Ort über die Schultern zu schauen und mit ihnen gemeinsam auf Probleme, Fehler und Heransgehensweisen der orthopädietechnischen Versorgungen einzugehen.<br />
Momentan liegt der Fokus auch sehr häufig auf orthetische Versorgungen.</p>
<h3>Das Hanger-Lab</h3>
<p>Mit großen Augen, voller Erwartung und Freude wurden wir von Alix, Joel, Tcho, Cira, Rosaline, Elysee und Yvener empfangen. Es war eine sehr freundliche und herzliche Begrüßung, so dass ich mich gleich wohl fühlte!</p>
<p>Spencer, Josef und Yvener gingen gleich ins Office, um organisatorische Dinge zu besprechen. Ich machte mich gleich an die Arbeit und half Alix, ein paar Lagerungsschienchen für ein Kind tiefzuziehen. Dabei sind mir sofort viele kleine Fehler aufgefallen, die den Jungs die Fertigung der Orthesen erschweren. Also gab ich Alix gleich Tipps, mit denen er sich die Arbeit durch einfache Handgriffe leichter macht.<br />
Er hat es super verstanden und den anderen Jungs gleich mitgeteilt und auch mit ihnen umgesetzt.</p>
<p>Mit Joel ging ich dann vor zu den Kabinen, wo schon ein kleines Mädchen auf ihre Unterschenkellagerungsschalen wartete. Wir machten die Anprobe und bis auf ein paar Kleinigkeiten haben sie sehr gut gepasst, was ich nur sehr merkwürdig fand, war, dass die Patienten diese Schalen zum Laufen bekommen, ohne Gelenke und Schienen? Am Abend fragte ich Spencer, ob das so ok wäre und er bestätige nur!</p>
<p>Am 4. Tag kam ein kleiner Junge mit leichen O-Beinen und er sollte Lagerungsschalen bis zum OS bekommen, natürlich auch ohne Gelenke etc.! Das tut mir in der Seele weh&#8230; erstaunlicherweise haben die Menschen hier einen sehr schwachen Muskeltonus, aber mit solch einer Versorgung wird er ja noch mehr reduziert.<br />
Ich habe nicht lange nachgedacht und schnappte mir seine Füße, um diese einzugipsen&#8230; sensomotorische Einlagen braucht er, das reicht völlig aus!<br />
Eine Woche später kam er wieder. Ich stellte ihn auf die Einlagen, alles super, nur leider konnten wir ihn damit nicht laufen lassen &#8211; die Schuhe, welche er trug, waren viel zu klein&#8230; seine Zehen haben vorne komplett rausgeschaut &#8211; SCHADE! Wir hatten auch leider keine passenden Schuhe vor Ort. Ich hoffe sehr, dass die Mutter unseren Rat befolgt und ihm passende Schuhe besorgt hat.</p>
<p>Die Zeit auf Haiti verging sehr schnell, kaum hat man sich richtig eingelebt und klimatisiert, steht auch schon wieder der Tag der Rückreise vor der Tür. Am Abend zuvor haben wir uns nochmal alle am &#8220;Stammtisch&#8221; getroffen und uns schweren Herzens voneinander verabschiedet. Ich habe hier sehr, sehr viele positive Eindrücke gesammelt und es war für mich eine meiner besten Lebenserfahrungen. Die Menschen in Haiti sind trotz ihres schweren Schicksals, einerseits des Erdbebens und andererseits der allgemeinen Armut wegen, so glücklich und lebensfroh!</p>
<p>Ein gaaaaanz großes DANKESCHÖN an medi, dass mir dieser Traum erfüllt wurde.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medi-for-help.com/2012/05/meine-eindrucke/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Anerkennung für medi for help beim 150. Jubiläum von Hanger</title>
		<link>http://www.medi-for-help.com/2012/03/anerkennung-fur-medi-for-help-beim-150-jubilaum-von-hanger/</link>
		<comments>http://www.medi-for-help.com/2012/03/anerkennung-fur-medi-for-help-beim-150-jubilaum-von-hanger/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 08:21:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.medi-for-help.com/?p=2497</guid>
		<description><![CDATA[Las Vegas, 20. Februar 2012 Bei ihrer jährlichen Fortbildungstagung im Februar feierten die Hanger Orthopedic Group und die Ivan R. Sabel Hanger Foundation das 150-jährige Firmenbestehen von Hanger und somit auch 150 Jahre Dienstleistungen für Amputierte und Menschen mit Behinderungen. Höhepunkt der Jahrestagung war das Galadinner, bei dem einzelne Mitarbeiter und Teams für ihre Leistungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Las Vegas, 20. Februar 2012</p>
<p>Bei ihrer jährlichen Fortbildungstagung im Februar feierten die Hanger Orthopedic Group und die Ivan R. Sabel Hanger Foundation das 150-jährige Firmenbestehen von Hanger und somit auch 150 Jahre Dienstleistungen für Amputierte und Menschen mit Behinderungen. Höhepunkt der Jahrestagung war das Galadinner, bei dem einzelne Mitarbeiter und Teams für ihre Leistungen ausgezeichnet und Partner geehrt wurden.</p>
<p>Es war ein sehr bewegender Moment, als medi for help als Mitglied der Haiti Amputee Coalition Anerkennung ausgesprochen wurde. Nach dem Erdbeben im Januar 2010 war diese ins Leben gerufen worden, um gemeinsam auf den Bedarf der zahlreichen Amputierten reagieren zu können. Zwei Jahre nach der tragischen Katastrophe hat die Hanger Klinik im Hôpital Albert Schweitzer bereits über 1.000 neue Prothesen angefertigt und sich zum größten Anbieter von Prothesen und Orthesen auf Haiti entwickelt.</p>
<p>Die Haiti Amputee Coalition besteht aus dem Catholic Medical Mission Board, Physicians for Peace, medi for help sowie der Harrold and Kayrita Anderson Family Foundation. Sie soll das Engagement von Hanger zur „Förderung menschlichen Potentials“ im Sinne des Hanger-Slogans „Empowering Human Potential“ im Hôpital Albert Schweitzer auf Haiti umsetzen.</p>
<p>Das Hôpital Albert Schweitzer wird von über 70 Mitarbeitern – Technikern und Schulungspersonal – unterstützt, von denen viele bei der Gala anwesend waren. Sie verfolgten die Veranstaltung aus dem Publikum heraus und wurden für ihre Tätigkeit geehrt. Die technische Hauptarbeit am Hôpital Albert Schweitzer wird nun von vier geschulten und ausgebildeten Technikern durchgeführt, die von Hanger-Spezialisten sowie von medi for help in Deutschland betreut und unterstützt werden.</p>
<p>Ein ganz besonderer Höhepunkt der Gala war der Auftritt eines Doppelgängers von J. E. Hanger, dem ersten bekannten Amputierten des Amerikanischen Bürgerkriegs, der damals von der nur sehr rudimentären Ausrüstung, die zu jener Zeit für Amputierte zur Verfügung stand, so frustriert war, dass er eine Werkstatt zur Herstellung neuer, bequemerer und funktionalerer Gliedmaße ins Leben rief. Mr. Hanger (ein heutiger amputierter Mitarbeiter von Hanger, der in zeitgenössischer Kleidung auftrat) brachte seine Bewunderung für die Generationen von Hanger-Mitarbeitern zum Ausdruck, die dazu beigetragen haben, aus der Gesellschaft ein landesweites und international tätiges Unternehmen zu machen.</p>
<p>Ivan Sabel, Präsident der Hanger Foundation, wies darauf hin, dass die Auswirkungen des Erdbebens auf Haiti noch immer zu spüren seien und dass weiterhin Bedarf an Prothesen bestehe. Darüber hinaus beginnen die Mitarbeiter der Hanger Klinik, auch Dienstleistungen im Hinblick auf Orthesen aufzubauen, um dem Bedarf vieler Menschen auf Haiti nachzukommen, die bisher noch keinerlei Zugang zu einer solchen Unterstützung hatten.</p>

<div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-44-2497">

	<!-- Slideshow link -->
	<div class="slideshowlink">
		<a class="slideshowlink" href="http://www.medi-for-help.com/2012/03/anerkennung-fur-medi-for-help-beim-150-jubilaum-von-hanger/?show=slide">
			Slideshow		</a>
	</div>

	
	<!-- Thumbnails -->
		
	<div id="ngg-image-878" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.medi-for-help.com/wp-content/gallery/jubilaum-hanger/hanger_auszeichnung_1.jpg" title=" " class="shutterset_set_44" >
								<img title="hanger_auszeichnung_1" alt="hanger_auszeichnung_1" src="http://www.medi-for-help.com/wp-content/gallery/jubilaum-hanger/thumbs/thumbs_hanger_auszeichnung_1.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-879" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.medi-for-help.com/wp-content/gallery/jubilaum-hanger/hanger_auszeichnung_2.jpg" title=" " class="shutterset_set_44" >
								<img title="hanger_auszeichnung_2" alt="hanger_auszeichnung_2" src="http://www.medi-for-help.com/wp-content/gallery/jubilaum-hanger/thumbs/thumbs_hanger_auszeichnung_2.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-880" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.medi-for-help.com/wp-content/gallery/jubilaum-hanger/hanger_auszeichnung_3.jpg" title=" " class="shutterset_set_44" >
								<img title="hanger_auszeichnung_3" alt="hanger_auszeichnung_3" src="http://www.medi-for-help.com/wp-content/gallery/jubilaum-hanger/thumbs/thumbs_hanger_auszeichnung_3.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-881" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.medi-for-help.com/wp-content/gallery/jubilaum-hanger/hanger_auszeichnung_4.jpg" title=" " class="shutterset_set_44" >
								<img title="hanger_auszeichnung_4" alt="hanger_auszeichnung_4" src="http://www.medi-for-help.com/wp-content/gallery/jubilaum-hanger/thumbs/thumbs_hanger_auszeichnung_4.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 	 	
	<!-- Pagination -->
 	<div class="ngg-clear"></div> 	
</div>


]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medi-for-help.com/2012/03/anerkennung-fur-medi-for-help-beim-150-jubilaum-von-hanger/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Vorfußamputation</title>
		<link>http://www.medi-for-help.com/2012/03/die-vorfusamputation/</link>
		<comments>http://www.medi-for-help.com/2012/03/die-vorfusamputation/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 04:25:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Josef Dobler]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.medi-for-help.com/?p=2528</guid>
		<description><![CDATA[Diese ältere Dame hab ich erstmals nur an der Werkbank in Form eines Gipsmodelles kennengelernt. Meiner Meinung nach handelt es sich um eine Absetzung nach Chopart. Es sind keine Mittelfußknochen mehr vorhanden, das bedeutet einen sehr kurzen Vorfußhebel, welcher die Muskeldominaz über die Achillessehne noch dominanter erscheinen lässt. Genauso hat sich uns auch der Gipsabdruck [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese ältere Dame hab ich erstmals nur an der Werkbank in Form eines Gipsmodelles kennengelernt. Meiner Meinung nach handelt es sich um eine Absetzung nach Chopart. Es sind keine Mittelfußknochen mehr vorhanden, das bedeutet einen sehr kurzen Vorfußhebel, welcher die Muskeldominaz über die Achillessehne noch dominanter erscheinen lässt. Genauso hat sich uns auch der Gipsabdruck präsentiert: deutliche Fersenhochstellung oder auch Spitzfußstellung genannt.<br />
Ok, gut. Um einen Beckenschiefstand vorzubeugen haben wir uns dazu entschlossen tatsächlich einen medi powered by Dachstein-Schuh von der Ferse her in der Sohle aufzuschneiden, um hier ca. 3 cm Höhenverlust an der Gegenseite ausgleichen zu können. Weitere 2 cm sind von uns in den Schuh probeweise eingelegt worden, um annähernd auf einen Beckengeradestand kommen zu können.</p>
<p><a class="shutterset_" href="http://www.medi-for-help.com/wp-content/gallery/josef-dobler/vorfuss1.jpg"></a>Die Vorfußprothese wurde mit einem Kontaktkissen ausgestattet und im Laminierverfahren hergestellt. Einfachste Polyurethanschaumkonstruktion erspart unnützes Gewicht und minimiert den Höhenzuwachs.</p>
<p>Mit diesen vorbereitenden Maßnahmen haben wir den Anprobetermin abgewartet und konnten schon beim Aussteigen aus dem Bus erkennen, dass diese Frau mit handelsüblichen 0815 Schuhen sehr unauffällig gehen kann.</p>
<p>Nach dem ersten Anziehen unserer Vorfußprothese war sehr schnell erkennbar, dass hier eine orthopädietechnisch hergestellte Vorfußprothese eher ein zusätzliches Handicap darstellt.</p>
<p>Den aufgeschnittenen Schuh haben wir wieder auf seine ursprüngliche Höhe gebracht und die Innensohle herausgenommen, um auf dem vorderen Teil einfach nur einen Zehenersatz draufzukleben. Unterhalb des medialen Längsgewölbes haben wir deutlich den Druck durch einkleben einer Pelotte erhöht. Das laterale Längsgwölbe hat eine etwas niedrigere Pelotte erhalten. Um ein Heraushebeln des kurzen Vorfußes zu vermeiden haben wir in den Schuh im hinteren, unteren Fersenbereich einen ganzen Zentimeter Polstermaterial eingeklebt, um den noch vorhandenen Vorfußhebel mehr nach vorne in den Schuh hineinzuschieben. Dadurch erhielten wir eine deutlich bessere Fassung und Stabilisierung über den Verschlußmechanismus des Schuhs.</p>
<p>Mit dieser einfachen und schnellen Konstruktion war unsere „Kundin“ äußerst zufrieden und bewegt sich somit schmerzfrei in sicheren Schuhen.</p>

<a href='http://www.medi-for-help.com/2012/03/die-vorfusamputation/baby-2/' title='Baby'><img width="150" height="150" src="http://www.medi-for-help.com/wp-content/uploads/2012/04/Baby-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Baby" title="Baby" /></a>
<a href='http://www.medi-for-help.com/2012/03/die-vorfusamputation/vorfuss2/' title='Vorfuss2'><img width="150" height="150" src="http://www.medi-for-help.com/wp-content/uploads/2012/03/Vorfuss2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Vorfuss2" title="Vorfuss2" /></a>
<a href='http://www.medi-for-help.com/2012/03/die-vorfusamputation/vorfuss1/' title='Vorfuss1'><img width="150" height="150" src="http://www.medi-for-help.com/wp-content/uploads/2012/03/Vorfuss1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Vorfuss1" title="Vorfuss1" /></a>
<a href='http://www.medi-for-help.com/2012/03/die-vorfusamputation/vorfuss2-2/' title='Vorfuss2'><img width="150" height="150" src="http://www.medi-for-help.com/wp-content/uploads/2012/03/Vorfuss21-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Vorfuss2" title="Vorfuss2" /></a>

<p><a rel="attachment wp-att-2538" href="http://www.medi-for-help.com/2012/03/die-vorfusamputation/baby-2/"></a></p>
<p>P.S. Um diese Seite voll aussehen zu lassen hab ich noch ein Bild hinzugefügt eines Babys, welches durch Kaiserschnitt zur Welt gebracht wurde und im Moment der Bildaufnahme ca. 2 Minuten alt war. Auch als Geburtshelfer kann ein Orthopädietechniker im OP-Saal zur Verfügung stehen.</p>
<p>Klemme und Nabelschnur noch dran und nochmal letzte Fruchtwasseransammlungen im Mund/Rachenraum absaugen. 10 Finger und 10 Zehen sind dran und schreien kann diese Dame auch schon. <a rel="attachment wp-att-2538" href="http://www.medi-for-help.com/2012/03/die-vorfusamputation/baby-2/"></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medi-for-help.com/2012/03/die-vorfusamputation/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nachwuchs im Hanger Lab</title>
		<link>http://www.medi-for-help.com/2012/03/nachwuchs-im-hanger-lab/</link>
		<comments>http://www.medi-for-help.com/2012/03/nachwuchs-im-hanger-lab/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 05:49:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Josef Dobler]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.medi-for-help.com/?p=2443</guid>
		<description><![CDATA[Wir haben Nachwuchs in der Werkstatt! Cira, einer unserer einheimischen Techniker, wurde vor 3 Wochen stolzer Vater eines kleinen Jungen. Natürlich senden wir auf diesem Weg die herzlichsten Glückwünsche nach Haiti und wünschen der gesamten Familie von Herzen alles Gute. Wie man auf den Fotos sehen kann, ist die ganze Werkstatt stolz auf den Nachwuchs. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben Nachwuchs in der Werkstatt!</p>
<p>Cira, einer unserer einheimischen Techniker, wurde vor 3 Wochen stolzer Vater eines kleinen Jungen. Natürlich senden wir auf diesem Weg die herzlichsten Glückwünsche nach Haiti und wünschen der gesamten Familie von Herzen alles Gute.</p>
<p>Wie man auf den Fotos sehen kann, ist die ganze Werkstatt stolz auf den Nachwuchs.</p>
<p>
<a href="http://www.medi-for-help.com/wp-content/gallery/josef-dobler/sepp-mit-baby.jpg" title="" class="shutterset_singlepic877" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.medi-for-help.com/wp-content/gallery/cache/877__320x240_sepp-mit-baby.jpg" alt="sepp-mit-baby" title="sepp-mit-baby" />
</a>
  Sepp, der stolze Werkstattleiter</p>
<p>
<a href="http://www.medi-for-help.com/wp-content/gallery/josef-dobler/cira-mit-baby_bearbeitet.jpg" title="" class="shutterset_singlepic876" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.medi-for-help.com/wp-content/gallery/cache/876__320x240_cira-mit-baby_bearbeitet.jpg" alt="cira-mit-baby_bearbeitet" title="cira-mit-baby_bearbeitet" />
</a>
 Cira, der stolze Papa mit seiner Frau und Christin Rabe (Volunteer aus Deutschland)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medi-for-help.com/2012/03/nachwuchs-im-hanger-lab/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ankunft in Haiti</title>
		<link>http://www.medi-for-help.com/2012/03/ankunft-in-haiti/</link>
		<comments>http://www.medi-for-help.com/2012/03/ankunft-in-haiti/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 09:26:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Josef Dobler]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.medi-for-help.com/?p=2502</guid>
		<description><![CDATA[Die Anreise über Miami und die Reisekoordination hat super-perfekt funktioniert. Spencer hat uns beim Einchecken in Miami nach Haiti sofort an den medi T-Shirts erkannt und somit war unser Reiseteam – Christin aus Deutschland, Spencer aus USA und ich &#8211; vollständig. Nach ca. 2 Stunden Flugzeit von Miami nach Port-au-Prince wird man mit einem Bus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Anreise über Miami und die Reisekoordination hat super-perfekt funktioniert. Spencer hat uns beim Einchecken in Miami nach Haiti sofort an den medi T-Shirts erkannt und somit war unser Reiseteam – Christin aus Deutschland, Spencer aus USA und ich &#8211; vollständig. Nach ca. 2 Stunden Flugzeit von Miami nach Port-au-Prince wird man mit einem Bus zum Flughafengebäude gefahren. Die subtropische Luft erleichtert das Schleppen und Bewegen nicht wirklich. Unsere Körper werden sich hier erst einmal an die Temperatur und die hohe Luftfeuchtigkeit gewöhnen müssen.</p>
<p>Im Flughafengebäude von Port-au-Prince herrscht ein sehr reges Treiben, es macht den Anschein als ob irgendjemand sein Gepäck jemals finden wird, jedoch keine Sorge &#8211; dieses Chaos ist nur für uns als Chaos erkennbar. Die Koffer sammeln sich in einem Teil der Halle, welcher mit Trassierbändern abgegrenzt ist. Das Rollband liefert immer wieder neue Gepäckstücke, welche vielleicht zu unserem Team gehören könnten. Es dauerte eine gewisse Zeit bis wir drei all unsere Gepäckstücke zusammen hatten.</p>
<p>Der erste Weg nach draußen führt an der Passkontrolle vorbei. Hier haben wir sofort versucht meinen deutschen Reisepass für einen 4monatigen Aufenthalt genehmigen zu lassen &#8211; ich weiß bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht, ob ich jetzt ein Visum besitze oder nicht. Der haitianische Beamte war sehr nett und hat mir meine nicht vorhandenen Kreol-Kenntnisse sicher schon verziehen. Nur leider ist es auch so, dass ich seine Antwort nicht verstehen konnte, als ich mehrfach versucht hab Ihm zu erklären, das ich 4 Monate bleiben werde und im Hospital Albert Schweitzer arbeiten werde. Naja, egal. Gerne hat er einen Stempel in meinen Reisepass gedrückt und freundlich nach draußen gedeutet.</p>
<p>Nach der Passkontrolle will ich nochmal jedem empfehlen, als Gruppe zusammenzubleiben und wirklich gegenseitig auf sich zu achten. Der „Rummel“ der Gepäckträger macht es einem sehr schwer, die Übersicht zu behalten. Dies ist genau die Taktik, welche eventuelle Taschendiebe ausnützen könnten. Ich empfehle eine genaueste Absprache zwischen den Reisenden, z.B. welche Aufgabe von wem übernommen wird. Ich hab mich hier selber als Springer organisiert und hätte sofort lossprinten können, falls irgendein Mitreisender aus unserer Gruppe in irgendeiner Art und Weise wirklich bedrängt worden wäre.</p>
<p>Unsere Gepäckstücke sind auf einem Art Einkaufswagen von einem älteren Haitianer bewegt worden. Interessanterweise sprechen Sie jetzt schon von 10 USD. Leider haben wir einen Fehler gemacht: der jüngere, welcher eigentlich gar nichts getan hat und einfach nur mitgegangen ist und mir irgendwelche auswendig gelernten Floskeln von der Seite aus ins Ohr geplappert hat, wollte plötzlich für‘s Nichtstun auch noch Geld sehen. Dieser war sogar so unverschämt und hat den alten Mann schuften lassen, während er um Geld gebettelt hat.</p>
<p>Ok, gut. Unsere Koffer finden auf der offenen Pritsche eines Doppelkabiner Pick Up‘s Platz. Nach einem, mir unerklärlich schwierigem Ausparkmanöver mit mehreren beteiligten Händepaaren, konnte der Fahrer sich nicht mehr wirklich erinnern, wie ein allradgetriebenes Fahrzeug zu fahren ist. Die etwas hektischen Gespräche mit den draußen Stehenden haben immer wieder mal das Wort „Dollar“ verstehen lassen. Leider wurde hier unser Teamguide schwach und hat diesem passiven Widerstand nachgegeben; er hat zu den voran gegangen 10 Dollar nochmal irgendwelches Geld nach draußen gereicht oder reichen lassen.</p>
<p>Wir bewegen uns sehr langsam bei diesen höchst interessanten Straßenverhältnissen. Die kleinen Krater im Asphalt würden schon ausreichen um kleinere Schäden am Fahrzeug zu verursachen. Weiter raus nach Ortschaft „Irgendwo“.</p>
<p>Wir werden an einen Treffpunkt gebracht, um uns dort mit einem amerikanischen Kamerateam zu treffen. Dieses Team wird von Ian Rawson (Klinikgründersohn) begleitet und der Kameramann arbeitet schon fleißig für seine Bildmeter. Wir verlassen nun das abgesperrte Gelände und bewegen uns mit zwei Fahrzeugen irgendwie aus Port-au-Prince hinaus. Unser Fahrer hatte zeitweise Schwierigkeiten dem voranfahrenden Kamerateam zu folgen.</p>
<p>Es gibt hier ganz einfache Verkehrsregeln, welche unbedingt beachtet werden müssen: Versuche niemals ein anderes Fahrzeug zu berühren. Nach diesem Motto regelt sich der Verkehr hier fast von selbst. Hinweisschilder oder Ampeln in irgendeiner Weise habe ich nicht wirklich in Erinnerung. Auch Fußgänger werden von den Fahrzeugen und Kleinmotorrädern genauso beachtet und berücksichtigt, wie die quer liegenden Betonrohre, welche bis zu fast 20 cm aus der Asphalt oder der Schotterstraße herausragen.</p>
<p>Nach mehrfachen Stopps für das Kamerateam sind wir dann nach ca. 3,5 Std. in Deschapelles angekommen. Die Fahrt hat mir die extrem zerklüftete Berglandschaft deutlich gemacht. Ich habe tatsächlich keine größeren Waldgebiete erkennen können. Nur im Tal, neben den Straßen, läuft immer wieder mal das wichtigste Lebensmittel auf Erden &#8211; Wasser. Dieses Wasser ist hier für alles gut, ob Mensch, ob Tier oder Pflanze. Dieses Wasser ernährt alles und noch viel mehr. Es dient zur Körperpflege genauso wie zum Waschen eines Motorrades und auch Kleidung oder Lebensmittel wie Gemüse und Obst.</p>
<p>Ein Interessanter Stopp blieb mir noch in Erinnerung: Unmittelbar neben der Landstraße glimmt und glüht und raucht ein großes Müllablagegebiet. Hier stolpert man über alles Mögliche, was das Feuer nicht in seiner Form gänzlich vernichtet hat. Computerplatinen und Metalldosen, Kunststoffe jeder Art sowie Metalle und was weiß ich noch alles, was hier in Rauch aufgegangen ist. Mitten durch diese schwarzverkohlte `Mondlandschaft` führt ein Feldweg. Dieser Feldweg ist mit 100%iger Sicherheit heute noch der Transportweg für Müll und Schrott und Abfälle jeglicher Art.</p>
<p>Das Kamerateam wird im Gebäude von Ian Rawson untergebracht und ich stelle sehr schnell fest, dass dieser ältere Herr die deutsche Sprache sehr gut beherrscht und hier anscheinend aus der Geschichte heraus, auch durch seine Eltern geprägt, die Lebensumstände maßgeblich zum Positiven geprägt hat.</p>
<p>Ums Eck wird für unser Fahrzeug ein Tor geöffnet und wir sehen zum ersten Mal unsere zukünftigen Wohnanlage incl. Swimmingpool. „Grüß Gott und Hallo“ und die üblichen Begrüßungszeremonien hindern uns noch daran erst einmal unsere Zimmer aufsuchen zu können.</p>
<p>Spencer und ich teilen uns ein Zimmer und ich habe hier tatsächlich die Möglichkeit, die Ideen und Philosophien, welche hinter der Entstehungsgeschichte der Hanger Klinik in Deschapelles stehen, zu verstehen. Es war von Anfang an geplant und umgesetzt worden, hier Hilfe zur Selbsthilfe zu geben und <strong>NICHT</strong> als Diktator oder Firma aufzutreten.</p>
<p>Ich sehe mal meine erste Arbeitswoche als Kennenlern- und Einarbeitungszeit an. Die Werkstatt ist wesentlich größer als ich vermutet hatte. Es sind große Räume die konstruktiv viel Schatten beinhalten und eine Klimaanlage nicht benötigen. Es wird mit Ventilatoren und Absauggeräten gearbeitet, sodass auch das deutsche Gewerbeaufsichtsamt nur die üblichen kleineren Mängel monieren könnte. Rosaline beherrscht die Aufnahme der Patienten in Zusammenarbeit mit Yvener perfekt, sodass ich mich nur noch kontrollierenden Aufgaben in der Patientendokumentation widmen kann. Zwischen den Technikern herrscht ein reger Wortwechsel, welchen ich zwar nicht verstehe, aber dennoch für gut heißen will, da sich hier jeder einzelne seiner Aufgabe bewusst ist und auch gewillt ist, für seinen Patienten das Bestmögliche zu bauen. Die Fertigungsprozesse sind sehr stark auf die landestypischen Bedürfnisse angepasst und ermöglichen kürzeste Wartezeiten für die hier aus dem Umland uns anvertrauten Patienten. Christin Rabe und ich haben uns hier sehr schnell in das produktive denken eingeklinkt und sehen uns selber nicht als „powerproduzierende Massenprodukthersteller“, sondern versuchen vielmehr den Technikern schon den Gedanken an Komfort und Benutzerfreundlichkeit rüberzubringen. Ich bin nach dieser ersten Arbeitswoche erst einmal begeistert, wie freundlich und wissbegierig wir empfangen wurden.</p>
<p>Einen letzten Gedanken möchte ich diesem Bericht anfügen:<br />
Ich hab keine Ahnung, wie man aus einer solchen Werkstatt in einer Woche 60 gehfähige Prothesen rausbekommt, mit dem Hintergedanken der Lagerhaltung, der Problematik mit der Sprache und der doch etwas anderen Mentalität von Patienten sowie den Technikern. Für diese Leistung möchte ich meinen vorangegangenen Technikern heute noch meinen allergrößten Respekt aussprechen.</p>
<p>Dieses schwere Erdbeben ist tatsächlich heute noch tagtägliches Gesprächsthema und wird es vermutlich über mehrere Jahrzehnte noch sein. Es erfüllt mich mit Stolz, hier einen ganz kleinen Beitrag zum Wohle dieser Menschen hier leisten zu dürfen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medi-for-help.com/2012/03/ankunft-in-haiti/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Werkstattleitung gefunden</title>
		<link>http://www.medi-for-help.com/2012/02/werkstattleitung-gefunden/</link>
		<comments>http://www.medi-for-help.com/2012/02/werkstattleitung-gefunden/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 07:25:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstattleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstattleitung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.medi-for-help.com/?p=2360</guid>
		<description><![CDATA[medi for help freut sich heute posten zu können, dass  nun ein Werkstattleiter für das Hanger Lap in Deschapelles gefunden wurde. Am 03. März tritt Josef Dobler seine Reise nach Haiti an. Er wird nach einer sehr kurzen Einarbeitungszeit für die nächsten 3 &#8211; 4 Monate die vorübergehende Leitung in der Werkstatt in Deschapelles übernehmen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<a href="http://www.medi-for-help.com/wp-content/gallery/josef-dobler/foto.jpg" title="" class="shutterset_singlepic873" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.medi-for-help.com/wp-content/gallery/cache/873__320x240_foto.jpg" alt="foto" title="foto" />
</a>
medi for help freut sich heute posten zu können, dass  nun ein Werkstattleiter für das Hanger Lap in Deschapelles gefunden wurde.<br />
Am <strong>03. März </strong>tritt <strong>Josef Dobler </strong>seine Reise nach Haiti an. Er wird nach einer sehr kurzen Einarbeitungszeit für die nächsten 3 &#8211; 4 Monate die vorübergehende Leitung in der Werkstatt in Deschapelles übernehmen.<br />
&#8220;Sepp&#8221; Josef Dobler ist ein &#8220;Urbayer&#8221; und ausgebildeter Orthopädiemechaniker- und Bandagistenmeister. Den Beruf des Orthopädiemechanikers führt er seit seiner Ausbildung, die er im Jahr 1984 begann, aus.<br />
Zu seinen Aufgaben gehört u.a. die Leitung der Werkstatt, Organisation &amp; Beschaffung von Material und die Ausbildung der einheimischen Techniker.</p>
<p>Wir wünschen Sepp einen guten Flug, einen guten Start in seiner neuen Aufgabe, viele Erfolg &amp; Spaß und freuen uns auf die interessanten Berichte, die er posten wird.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medi-for-help.com/2012/02/werkstattleitung-gefunden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was bisher geschah und wie es weitergeht</title>
		<link>http://www.medi-for-help.com/2012/01/was-bisher-geschah-und-wie-es-weitergeht/</link>
		<comments>http://www.medi-for-help.com/2012/01/was-bisher-geschah-und-wie-es-weitergeht/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 10:53:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.medi-for-help.com/?p=2225</guid>
		<description><![CDATA[Was gibt es Neues zu medi for help? Eine ganze Menge! Unser Hilfsprojekt geht aktiv an die Öffentlichkeit, denn inzwischen hat medi for help – nicht zuletzt dank der tatkräftigen Unterstützung des gesamten Projektteams – Form angenommen. Das Ziel? Spendengelder zu generieren, denn nur mit der Unterstützung Dritter kann medi for help auch in Zukunft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #ff0066;"><span style="color: #ff0099;">Was gibt es Neues zu medi for help? Eine ganze Menge! Unser Hilfsprojekt geht aktiv an die Öffentlichkeit, denn inzwischen hat medi for help – nicht zuletzt dank der tatkräftigen Unterstützung des gesamten Projektteams – Form angenommen. Das Ziel? Spendengelder zu generieren, denn nur mit der Unterstützung Dritter kann medi for help auch in Zukunft Hilfsmittel nach Haiti senden und dort aktive Hilfe zur Selbsthilfe leisten.</span> </span></p>
<p>Aber noch einmal von vorn. Seit dem Erdbeben im Januar 2010 wurden bis heute über 1.000 Haitianer mit Beinprothesen versorgt. Eine starke Leistung, aber kein Anlass für Verschnaufpausen. Denn was viele nicht wissen: die Amputationen resultieren gar nicht ausschließlich aus dem Erdbeben. Haiti ist inzwischen das ärmste Land der westlichen Hemisphäre und hat dementsprechend viele „Baustellen“ zu stemmen. Darunter zum Beispiel auch eine sehr schwache verkehrstechnische Infrastruktur, die regelmäßig zu schweren Unfällen führt. Auch das ist eine Ursache dafür, dass viele Haitianer – darunter unzählige Kinder – an Armen oder Beinen amputiert werden müssen. Der Bedarf nach prothetischer Versorgung bleibt also unabhängig von Naturkatastrophen dauerhaft akut. Ein Grund mehr für medi for help, langfristig zu helfen.</p>
<p>War es ursprünglich geplant, die Prothesenwerkstatt in Deschapelles in die Hände eines Krankenhauses zu geben, sobald alle Abläufe reibungslos funktionieren, ist dies jetzt gar nicht mehr denkbar. Inzwischen ist es in Haiti nämlich so, dass seit dem Erdbeben die Cholera in regelmäßigen Abständen wieder ausbricht. Das bedeutet natürlich enorme Kosten für das haitianische Gesundheitssystem, so dass auch die Kliniken an ihre Grenzen stoßen. Die Werkstatt muss sich deshalb auch in Zukunft eigenständig finanzieren, d.h. die Generierung von Spendengeldern ist unerlässlich.</p>
<p>Die erste Plattform zur Bekanntmachung unserer Initiative bot eine Pressekonferenz zur Medica PreView 2011 in Hamburg. Die Medica PreView ist eine Veranstaltung vor der Gesundheitsmesse Medica in Düsseldorf und dient als Vorinformation für Journalisten. Unternehmen haben hier die Chance, Neuheiten in einem kleinen und exklusiven Kreis vorzustellen und profitieren von der hohen Aufmerksamkeit der Presse vor Ort.<br />
medi for help nutzte die Gelegenheit, das Projekt erstmals offiziell zu präsentieren. Eine Vielzahl an Veröffentlichungen in der Fachpresse und eine mehr als positive Resonanz auf unser Projekt waren die Folge.</p>
<p>Wie sicher schon bekannt ist,  schickt medi for help regelmäßig Freiwillige, sog. Volontäre (Orthopädietechniker), nach Haiti, um dort Prothesen zu fertigen und anzupassen, um den Menschen bei ihren ersten Gehversuchen zu helfen und vor allem, um das Personal der Werkstatt vor Ort zu schulen und auszubilden. Es ist eine unglaubliche Leistung aller Beteiligten, die viele Volontäre auch in Online-Tagebüchern festhalten. „Es ist sehr erfreulich, wenn wir sehen, dass Menschen ihre ersten Gehversuche machen und statt anfänglicher Unsicherheit plötzlich einfach nur noch Glück und Stolz ausstrahlen. Vor allem bei Kindern ist es ein unglaubliches Erlebnis und nach zwei Wochen nimmt man Abschied mit dem Gefühl, etwas bewirkt zu haben“, erklärte R. Sommermann nach seiner Rückkehr.</p>
<p>medi lädt regelmäßig Volontäre nach ihrer Rückkehr aus Haiti nach Bayreuth ein, um sich zu bedanken. Bereits im Juli, wie auch im Oktober 2011 empfingen wir insgesamt 8 freiwillige Helfer und ehrten sie für ihren Einsatz mit einer Dankesurkunde.</p>
<p>Bereits seit September dieses letzten Jahres gibt es außerdem diesen lebendigen Online-Blog, der neben zahlreichen Informationen zu Haiti und unserem Projekt vor allem auch die Erfahrungsberichte der Volontäre sammelt, um Interessierte über die Erlebnisse zu informieren.</p>
<p>Die Hilfe geht also weiter. Aber wie genau? Es wird auch dieses Jahr so funktionieren, dass medi for help Produkte nach Haiti sendet und Volontäre – sowohl aus Deutschland als auch aus dem Ausland – rekrutiert, um vor Ort zu helfen. Für 2012 sind erstmals Orthesen geplant, d.h. die Hilfsmittelversorgung wird über Prothesenpassteile hinausgehen.</p>
<p>Bis ca. 2014 soll die Werkstatt in Haiti dann schon sehr stark eigenständig agieren, so dass wir zwar noch Produkte bereitstellen werden, sich das ausgebildete Personal jedoch um alles weitere kümmern wird. Die Suche nach einem fest angestellten Werkstattleiter, der dauerhaft in Haiti arbeiten wird, läuft derzeit auf Hochtouren.</p>
<p><strong>In diesem Sinne, merci Haiti für das wundervolle Lächeln, das wir zum Dank für unsere Hilfe immer wieder erhalten. Wir hören nicht auf!</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medi-for-help.com/2012/01/was-bisher-geschah-und-wie-es-weitergeht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>medi for help Jahresbericht 2011 jetzt online</title>
		<link>http://www.medi-for-help.com/2011/12/medi-for-help-jahresbericht-2011-jetzt-online/</link>
		<comments>http://www.medi-for-help.com/2011/12/medi-for-help-jahresbericht-2011-jetzt-online/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 07:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.medi-for-help.com/?p=1759</guid>
		<description><![CDATA[Der medi for help Jahresbericht 2011 ist jetzt online. Hier können Sie erfahren, wieviele Patienten von Januar 2010 bis Ende 2011 versorgt wurden, wieviele Volunteers medi for help entsendet hat und mit welchen starken Partnern medi for help in Deschapelles/Haiti kooperiert. Hier geht es zum medi for help Jahresbericht 2011.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der medi for help Jahresbericht 2011 ist jetzt online. Hier können Sie erfahren, wieviele Patienten von Januar 2010 bis Ende 2011 versorgt wurden, wieviele Volunteers medi for help entsendet hat und mit welchen starken Partnern medi for help in Deschapelles/Haiti kooperiert. <a href="http://www.medi-for-help.com/wp-content/uploads/2012/01/Jahresbericht-2011.pdf"><span style="color: #ff0099;">Hier geht es zum medi for help Jahresbericht 2011</span></a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medi-for-help.com/2011/12/medi-for-help-jahresbericht-2011-jetzt-online/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>(english) Special edition of our magazine medi healthcare is out now!</title>
		<link>http://www.medi-for-help.com/2011/12/english-special-edition-of-our-magazine-medi-healthcare-is-out-now/</link>
		<comments>http://www.medi-for-help.com/2011/12/english-special-edition-of-our-magazine-medi-healthcare-is-out-now/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 12:58:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.medi-for-help.com/?p=1729</guid>
		<description><![CDATA[Leider ist der Eintrag nur auf english verfügbar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leider ist der Eintrag nur auf <a href="http://www.medi-for-help.com/en/feed/">english</a> verfügbar.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medi-for-help.com/2011/12/english-special-edition-of-our-magazine-medi-healthcare-is-out-now/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Impulse setzen!</title>
		<link>http://www.medi-for-help.com/2011/11/impulse-setzen/</link>
		<comments>http://www.medi-for-help.com/2011/11/impulse-setzen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 16:55:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stefan Fehlandt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.medi-for-help.com/?p=2395</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem wir heute unsere Patienten versorgt hatten, haben wir die Werkstatt im großen Stil aufgeräumt. Nachdem wir 4 große Mülltonnen entsorgt hatten, haben wir im Außengelände &#8211; rund um die Werkstatt &#8211; Müll gesammelt. Diese Impulse muss man setzen, dann machen alle gerne mit!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem wir heute unsere Patienten versorgt hatten, haben wir die Werkstatt im großen Stil aufgeräumt. Nachdem wir 4 große Mülltonnen entsorgt hatten, haben wir im Außengelände &#8211; rund um die Werkstatt &#8211; Müll gesammelt. Diese Impulse muss man setzen, dann machen alle gerne mit!<a rel="attachment wp-att-2396" href="http://www.medi-for-help.com/2011/11/impulse-setzen/werkstatt-hanger-99/"></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medi-for-help.com/2011/11/impulse-setzen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mein interessanter Fall</title>
		<link>http://www.medi-for-help.com/2011/11/mein-interessanter-fall/</link>
		<comments>http://www.medi-for-help.com/2011/11/mein-interessanter-fall/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 13:17:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Fehlandt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.medi-for-help.com/?p=2378</guid>
		<description><![CDATA[Heute hatte ich einen interessanten Fall &#8211; in ca. 40jähriger Mann, mit zwei Oberschenklprothesen und zwei Unterarm-Handprothesen versorgt. Bei ihm hatte ich noch die kosmetische Versorgung der Oberschenkelkosmetik angefertigt sowie eine Verbesserung der Beckengurtführung erarbeitet. Auch eine kleine Statikverbesserung der rechten Beinprothese musste noch durchgeführt werden &#8211; er läuft!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute hatte ich einen interessanten Fall &#8211; in ca. 40jähriger Mann, mit zwei Oberschenklprothesen und zwei Unterarm-Handprothesen versorgt. Bei ihm hatte ich noch die kosmetische Versorgung der Oberschenkelkosmetik angefertigt sowie eine Verbesserung der Beckengurtführung erarbeitet. Auch eine kleine Statikverbesserung der rechten Beinprothese musste noch durchgeführt werden &#8211; er läuft!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medi-for-help.com/2011/11/mein-interessanter-fall/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Maik Pollmeyer &#8211; Videogalerie</title>
		<link>http://www.medi-for-help.com/2011/11/maik-pollmeyer-videogalerie-2/</link>
		<comments>http://www.medi-for-help.com/2011/11/maik-pollmeyer-videogalerie-2/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 13:56:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Maik Pollmeyer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.medi-for-help.com/?p=2014</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="width: 300px;"><iframe frameborder="0" height="250" scrolling="no" src="http://videoclips.medi.de/video_131860?width=300&amp;height=250&amp;player=v2&amp;playerskin=15148" width="300"></iframe></div>
<div style="width: 300px;"><iframe frameborder="0" height="250" scrolling="no" src="http://videoclips.medi.de/video_131858?width=300&amp;height=250&amp;player=v2&amp;playerskin=15148" width="300"></iframe></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medi-for-help.com/2011/11/maik-pollmeyer-videogalerie-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Arbeiten macht Spaß</title>
		<link>http://www.medi-for-help.com/2011/11/das-arbeiten-macht-spas/</link>
		<comments>http://www.medi-for-help.com/2011/11/das-arbeiten-macht-spas/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 07:53:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Maik Pollmeyer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.medi-for-help.com/?p=1848</guid>
		<description><![CDATA[Das Arbeiten in der Werkstatt Die einheimischen Techniker (Tcho, Cira, Joel, Paul Alix, Elyssée) haben mittlerweile gute Kenntnisse erworben. Das Arbeiten in dieser Werkstatt ist meistens von guter Laune begleitet und macht uns viel Spaß. Die Einrichtung des Hanger Labs ist weitaus besser als ich vorher gedacht habe. Die Patienten sind sehr geduldig und dankbar. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><a class="shutterset_" href="http://www.medi-for-help.com/wp-content/gallery/pollmeyer_werkstatt-ihre-mitarbeiter-patienten/werkstatt-hanger-25.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.medi-for-help.com/wp-content/gallery/pollmeyer_werkstatt-ihre-mitarbeiter-patienten/thumbs/thumbs_werkstatt-hanger-25.jpg" alt="werkstatt-hanger-25" /></a>Das Arbeiten in der Werkstatt</h3>
<p>Die einheimischen Techniker (Tcho, Cira, Joel, Paul Alix, Elyssée) haben mittlerweile gute Kenntnisse erworben. Das Arbeiten in dieser Werkstatt ist meistens von guter Laune begleitet und macht uns viel Spaß. Die Einrichtung des <a href="http://www.medi-for-help.com/en/aktiv-werden/vor-ort-in-haiti/">Hanger Labs</a> ist weitaus besser als ich vorher gedacht habe. Die Patienten sind sehr geduldig und dankbar. Wir fühlen uns sehr ernst genommen und unsere Ratschläge werden dankbar umgesetzt.</p>
<p>Die Machart der Prothesen ist sehr einfach, aber gut an die hiesigen Verhältnisse angepasst. Wir ermutigen die Kollegen bei der Arbeit und gehen die einzelnen Fälle mit ihnen durch. Unser Ziel soll vor allem auch sein, die einheimischen Techniker auszubilden und weiterzuführen.</p>
<p>In ruhigen Momenten haben wir oft die Möglichkeit, verschiedene Arbeitsgänge mit unseren haitischen Kollegen durchzugehen und zu schulen. Die größte Herausforderung bei unseren einheimischen Kollegen ist immer noch, wie man in richtiger Art und Weise an ein technisches oder Passformproblem herangeht.</p>
<p>Viele von den Patienten sind aber auch &#8211; im Gegensatz zu dem, was wir erwartet hatten – sehr an einer guten Beinkosmetik interessiert. Sie möchten auch, dass ihre Prothesen gut aussehen und nicht so stark auffallen.</p>
<p>Ein immer wiederkehrendes Problem ist die Schuhfrage. Bei einer Neuversorgung bekommt jeder Patient ein Paar neue Schuhe. Bei Nachversorgungen oder späteren Nachbesserungen / Anpassungen ist dies aber nicht mehr vorgesehen, aber die Patienten hätten dann gerne wieder neue Schuhe. Manchmal sind sie dann traurig, verstehen aber, dass die Anzahl der Schuhe begrenzt ist. Die <a href="http://www.medi.de/patient/produkte/beinprothetik/medi-powered-by-dachstein.html">medi powered by Dachstein-Schuhe</a> sind wirklich von sehr guter Qualität und natürlich heiß begehrt.</p>
<p>Es tut aber auch einmal gut, Prothesen zu bauen, ohne über Kosten, Genehmigungen, Kostenvoranschläge etc. nachzudenken. Einfach den Menschen mit unserem Handwerk zu helfen. Uns Deutschen fällt es aber auch ein wenig schwerer unseren hohen Standard hier in Haiti loszulassen.</p>
<h3><a class="shutterset_" href="http://www.medi-for-help.com/wp-content/gallery/pollmeyer_werkstatt-ihre-mitarbeiter-patienten/werkstatt-hanger-48.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.medi-for-help.com/wp-content/gallery/pollmeyer_werkstatt-ihre-mitarbeiter-patienten/thumbs/thumbs_werkstatt-hanger-48.jpg" alt="werkstatt-hanger-48" /></a>Der Umgang mit den Patienten</h3>
<p>Es ist wirklich sehr schön, mit und für diese Menschen hier in Haiti etwas zu tun. Sie sind dankbar und jederzeit freundlich. Sie mögen es auch, wenn man sich um sie kümmert und mit ihnen ins Gespräch kommt. Die Patienten sind auch alle froh, hier andere Patienten mit dem gleichen Schicksal zu treffen und sie reden viel miteinander und verfolgen sehr interessiert die Versorgungen der anderen. Besonders fällt mir auf, dass die Menschen hier untereinander weinig Berührungsängste haben. Irgendwie sind die Menschen hier alle sehr familiär miteinander. Die Kollegen in der Werkstatt freuen sich auch jedes Mal über die neu ankommenden Patienten. Wer nicht laufen kann, wird auf den Armen in die Werkstatt getragen. Das war für uns ein schönes Bild. Der Orthopädietechniker, der seinen Patienten auf den Armen in die Werkstatt trägt.</p>
<h3><a class="shutterset_" href="http://www.medi-for-help.com/wp-content/gallery/pollmeyer-patienten-highlight-4fach-fehlbildung/werkstatt-hanger-157.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.medi-for-help.com/wp-content/gallery/pollmeyer-patienten-highlight-4fach-fehlbildung/thumbs/thumbs_werkstatt-hanger-157.jpg" alt="werkstatt-hanger-157" /></a>Unser Patienten-Highlight</h3>
<p>Einer unserer Patienten-Highlights war ein Mann mit angeborener 4fach-Fehlbildung (Amputation). Er hat zwei Unterarmgehstützen mit angebrachten Armschäften und zwei Oberschenkelprothesen – extrem kurze Stümpfe. Und…<span style="color: #ff0000;"> ER LÄUFT!</span> …und das gut!! Er hat viel Kraft im Oberkörper und den Oberarmen. Mit viel Mut und Geschick kommt er damit zurecht. Jemanden mit so viel Motivation und Lebensfreude – trotz seines Handicaps – haben wir noch nie gesehen! HUT AB!<br />
<a title="Erste Bewegungen mit der Prothese" href="http://videoclips.medi.de/vsc_3232_824_1_vid_131860/medi-for-help-Maik-Pollmeyer-Erste-Bewegung-mit-Prothese.html"><span style="color: #ff0099;">&gt;&gt;&gt; Video 1 zum Patienten</span></a><span style="color: #ff0099;"> </span><br />
<a title="Er läuft" href="http://videoclips.medi.de/vsc_3232_824_1_vid_131858/medi-for-help-Maik-Pollmeyer-4fach-Fehlbildung.html"><span style="color: #ff0099;">&gt;&gt;&gt; Video 2 zum Patienten</span></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medi-for-help.com/2011/11/das-arbeiten-macht-spas/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>GesundheitsPROFI meldet, dass medi for help auf der MEDICA PREVIEW vorgestellt wurde.</title>
		<link>http://www.medi-for-help.com/2011/11/gesundheitsprofi-meldet-dass-medi-die-gemeinnutzige-organisation-medi-for-help-auf-der-medica-preview-vorstellte/</link>
		<comments>http://www.medi-for-help.com/2011/11/gesundheitsprofi-meldet-dass-medi-die-gemeinnutzige-organisation-medi-for-help-auf-der-medica-preview-vorstellte/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 11:39:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanu</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.medi-for-help.com/?p=1541</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;medi for help wirbt um Spenden - Einen besonderen Beitrag zu der Veranstaltung lieferte medi Bayreuth&#8230;.&#8221; Mehr zu lesen im GesundheitsPROFI und auf der medi facebook Seite.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-1547" href="http://www.medi-for-help.com/2011/11/gesundheitsprofi-meldet-dass-medi-die-gemeinnutzige-organisation-medi-for-help-auf-der-medica-preview-vorstellte/img_0880/"><img class="alignnone size-medium wp-image-1547" title="IMG_0880" src="http://www.medi-for-help.com/wp-content/uploads/2011/11/IMG_0880-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>&#8220;medi for help wirbt um Spenden -<br />
Einen besonderen Beitrag zu der Veranstaltung lieferte medi Bayreuth&#8230;.&#8221; Mehr zu lesen im <a href="http://www.sternefeld.de/page.php?pid=28&amp;from_pid=21&amp;zps=10&amp;cat_id=&amp;pageNum=1&amp;nid=4469">GesundheitsPROFI</a> und auf der <a title="www.facebook.com/medi.fans" href="https://www.facebook.com/medi.fans" target="_blank">medi facebook Seite</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medi-for-help.com/2011/11/gesundheitsprofi-meldet-dass-medi-die-gemeinnutzige-organisation-medi-for-help-auf-der-medica-preview-vorstellte/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gedanken zu meinem Aufenthalt in Haiti</title>
		<link>http://www.medi-for-help.com/2011/10/gedanken-zu-meinem-aufenthalt-in-haiti/</link>
		<comments>http://www.medi-for-help.com/2011/10/gedanken-zu-meinem-aufenthalt-in-haiti/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 07:16:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wolfgang Anthonj]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.medi-for-help.com/?p=1658</guid>
		<description><![CDATA[Prolog Unmittelbar nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti im Januar 2010 hatte ich versucht, einen Weg zu finden, die vielen verletzten und verstümmelten Menschen mit orthopädietechnischen Hilfsmitteln zu versorgen. Unter den Fittichen von &#8220;medi for help&#8221; ist das jetzt endlich gelungen. Angekommen bin ich in einem der ärmsten Länder dieser Erde. Empfangen wurde ich von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong><a rel="attachment wp-att-1669" href="http://www.medi-for-help.com/2011/10/gedanken-zu-meinem-aufenthalt-in-haiti/dscf8829/"></a>Prolog</strong></em></p>
<p>Unmittelbar nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti im Januar 2010 hatte ich versucht, einen Weg zu finden, die vielen verletzten und verstümmelten Menschen mit orthopädietechnischen Hilfsmitteln zu versorgen.<br />
Unter den Fittichen von &#8220;medi for help&#8221; ist das jetzt endlich gelungen.</p>
<p>Angekommen bin ich in einem der ärmsten Länder dieser Erde. Empfangen wurde ich von Menschen, die ohne Hilfe von außen keine Möglichkeit haben, ihre Situation zu verbessern &#8211; weit davon entfernt, nach einer Amputation eine angemessene Prothese zu erhalten.</p>
<p>Damit bekommt unser Einsatz eine ganz besondere Qualität.</p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p><strong><em>Meine Eindrücke</em></strong></p>
<p>Haiti &#8211; Begeisterung im Freundeskreis, der Traum der Karibik, die reichste und schönste Insel in der Karibik &#8211; aber das ist lange vorbei, wir wissen es besser:<br />
Aufbruch in eines der ärmsten Länder dieser Erde, heruntergekommen durch jahrzehntelange Ausbeutung skrupelloser Diktatoren, erneut in den Fokus der Weltöffentlichkeit gerückt durch das verheerende Erdbeben im Januar 2010.</p>
<p>Ich bin aufgebrochen, um im Rahmen des Hilfsprojektes &#8220;medi for help&#8221; meinen Teil dazu beizutragen, vorwiegend amputierten Bewohnern dieses Landes zu helfen.<br />
Und, angekommen am Flughafen in Port-au-Prince, werden alle Gedanken, wie Haiti sein könnte, in ein neues Licht gerückt.</p>
<p>Beim Gang aus dem Flughafen laufe ich gegen eine Wand aus Hitze, Staub und grauer Ödnis. Der erste Mensch, den ich außerhalb des Schutzzaunes erblicke, ist ein junger unterschenkelamputierter Mann, der mit zwei Achselstützen am Zaun entlang humpelt.</p>
<p>Warten, mit  A.J., einem jungen Techniker aus Seattle. Dann kommt der Jeep vom ASH und befreit uns von den aufdringlichen Taxifahrern, die uns ihre Dienste anbieten. Es empfängt uns ein langer schlaksiger Amerikaner &#8211; Spencer - Lead-Practitioner der Hanger Klinik, der uns die nächsten zwei Wochen unter seine Fittiche nehmen wird.</p>
<p>Die Fahrt mit dem Geländewagen nach Deschapelles führt uns an einem riesigen Lager mit Zelten vorbei, durch eine Vorstadt voller Staub, Schmutz, Müll, chaotischen Verkehrsverhältnissen, Motos, Tuk-Tuks, teils in bunten Farben, vollgepackt mit unzähligen Menschen, die enggedrängt auf der Ladefläche und auf der Stoßstange stehen, Plätze gesäumt von einer Unmenge von jungen Männern mit Motorrädern, die offensichtlich auf diese Weise den Tag vorübergehen lassen.<br />
Die Straße gesäumt von unzähligen Buden; Menschen, die am Boden zwischen Bergen von Müll ihre Waren feilbieten; vorbei an grauen einfachen Häusern, gedeckt mit Wellblech.</p>
<p>Es stimmt, das Land ist arm, unmittelbar drängt sich der Eindruck auf, dass Haiti vollkommen heruntergekommen ist. Der Anblick von Armut, Elend, Müll und einfachsten Lebensverhältnissen wird mich während der Zeit meines Aufenthaltes begleiten.</p>
<p>Die Fahrt über Land ist das erste Abenteuer; unser Fahrer bahnt sich hupend den Weg durch das Verkehrsgewühl. Letztendlich gilt das Recht des Stärkeren, und er fordert dies auch jederzeit lautstark hupend ein, solange es unser Geländewagen ist, sehe ich, wie vor uns Mopedfahrer und Fußgänger schnellstmöglich das Weite suchen.</p>
<p>Nach zwei Stunden erreichen wir ein Flusstal, weite Reisfelder kommen ins Blickfeld. Im Hintergrund eine sanfte grüne Hügellandschaft, am Straßenrand liegen Kunststoffplanen, auf denen Reis zum Trocknen ausgebreitet ist - der Gedanke beunruhigt mich, mit welchem Wasser er wohl gewaschen wurde und in welche Mägen der Straßenstaub gelangen wird, Reis von mir unbekannter Herkunft wird dann auch zu meinem Speiseplan gehören.</p>
<p>Abbiegen auf eine Schotterpiste, der Jeep rumpelt in Schrittgeschwindigkeit über Schwellen, um Löcher. Die Umgebung ist lose von Bäumen und Sträuchern geprägt, die mir den Blick auf die Umgebung nehmen. Spannung kommt auf, offensichtlich sind wir dem Ziel nahe.</p>
<p>Wir passieren das Krankenhaus, und dann stoppen wir vor einem einfachen Backsteinbau, der für die kommenden Wochen unser Heim sein wird. Dort empfangen uns Madam Bebe, die uns den Haushalt führt und Max, zuständig für Haus und Garten. Beide sprechen leider nur Kreol.<span> </span></p>
<p><span> </span></p>
<p><strong><em>Besichtigung des Albert-Schweitzer-Hospitals</em></strong></p>
<p>Das Krankenhaus, abgelegen, eine wichtige Anlaufstation für die Menschen der Region, inmitten des Regenwaldes. Die Verhältnisse sind schockierend. Die Klinik ist völlig überfüllt, viele Patienten liegen in den Gängen, die Zimmer sind übervoll. In einem Raum neben Neugeborenen mit ihren Müttern sehe ich Kinder mit Verbrennungen, ein Raum von 20 qm ist belegt von etwa zehn Kindern am Boden, auf Decken und Matten, Mütter sitzen daneben und kümmern sich um die Versorgung.</p>
<p>Welch ein Fortschritt sind die Hygienevorschriften und Pflegestandards in unseren Häusern. Hier in Haiti reduziert sich die Versorgung auf die elementaren und begrenzten medizinischen Maßnahmen. Die Kindersterblichkeit ist erschreckend hoch.</p>
<p>Die Angehörigen müssen sich um die Verpflegung und die persönlichen Belange kümmern. Im Innenhof sind Bäume und Büsche bedeckt von Wäschestücken, die zum Trocknen ausgebreitet sind.</p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p><strong><em>Hanger Lab, die Klinik</em></strong></p>
<p>Herr im Ring ist Spencer, die Arbeit machen vier einheimische angelernte Techniker: Joel, der Maler, Black Joel, Cira und Alex. Zwei Dolmetscher sorgen für die Verständigung mit den Patienten.</p>
<p>Zu meiner Überraschung ist die Klinikwerkstatt gut bestückt mit allem, was für den Bau von Prothesen notwendig ist. Berge von Konen für Soft Socks, Stapel von 5 mm Polypropylen-Platten, Kisten voller Füße in haut und schwarz, eine Unmenge von Adaptern und Schrauben, Berge von Tepefoam und Plastazote-Platten, medi Kniegelenke und zwei  Kartons medi Clever Bone. Putzer und Schleifmaterial, um einen Schaft von innen zu bearbeiten, suche ich allerdings vergeblich.</p>
<p>Ein riesiger Plattenofen und die Absauggeräte sind die wichtigsten Einrichtungen in der Werkstatt, dominiert von einem meterhohen Radiator, damit wird die Hitze erträglich.</p>
<p>Schnell wird ersichtlich, daß die wichtigste Aufgabe von uns die Unterstützung der einheimischen Techniker sein wird. Folglich begleiten wir sie bei Anproben, Gehtraining,  Justierungen, helfen ihnen Probleme mit der Passform und der Statik zu erkennen und die Fehler zu beseitigen.</p>
<p><span style="color: #e717d2;"><strong><em> </em></strong></span></p>
<p><strong><em>Die Arbeit mit den Patienten<br />
</em></strong></p>
<p>UNVERGESSLICH!</p>
<p>Ein großes emotionales Erlebnis ist eine alte Frau, die am Vormittag mit dem Bus aus Port-au-Prince zur Anprobe ihrer Unterschenkelprothese angekommen ist. Nach der Anprobe probiert sie aus, ob sie gehen kann, erst mit Achselstützen, nach einiger Zeit gelingt ihr dies frei und ohne Hilfe. Sie läuft im Anproberaum und außen unermüdlich umher.</p>
<p>Irgendwann hat sie wohl verinnerlicht, dass sie wieder frei und selbstständig gehen kann.</p>
<p>Sie beginnt plötzlich in der Werkstatt zu tanzen und zu singen. Jubelnd geht sie auf jeden aus dem Team zu, um ihn zu umarmen und zu küssen vor Dankbarkeit. Diese spontane Freude und Begeisterung überträgt sich auf alle Anwesenden - Techniker, Dolmetscher, Physio und Patienten.</p>
<p>Dann steht sie minutenlang vor einer anderen Frau, der sie die Hände auf die Schulter gelegt hat, um zu beten, mit einem abschließenden Vaterunser in Kreol.</p>
<p>Eine anrührende und ergreifende Geste der Andacht, die mich erschauern lässt.</p>
<p>Die gleiche Zeremonie erneut beim Abschied nach Port-au-Prince, wieder werden alle Techniker, wir Weißen, umarmt und geküsst, mit beiden Händen umfasst sie meine Hand und schüttelt sie. UNBESCHREIBLICH, wie viel Glück diese Frau empfunden haben muss.</p>
<p>So viel spontane Dankbarkeit!</p>
<p>Allein dies macht meine Reise nach Haiti lohnenswert, unvergessen.</p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p><strong><em>Epilog</em></strong></p>
<p>Der Aufenthalt in Haiti hat tiefe Spuren hinterlassen! Ich ging nach Haiti, um den ärmsten Menschen auf dieser Seite des Globus mit meinen Mitteln zu helfen, zurückbekommen habe ich viel Dankbarkeit von einfachen Menschen, die völlig unkompliziert - und trotz ihrer Lage - immer freundlich und gelassen, nie ungeduldig sind. Wir müssen Demut lernen.</p>
<p>Und dann sehe ich die Bilder aus vielen Teilen der dritten Welt, in denen die Menschen weit entfernt sind von jeder Möglichkeit, orthopädietechnisch betreut zu werden. Ohnmächtig stehen wir vor dieser großen Herausforderung, und doch ist der erste kleine Schritt getan.</p>
<p>Es gibt so viel zu tun, so viele Chancen, anderen durch unseren Wohlstand ein Stück mehr Lebensqualität zu verschaffen, denn wir leben in einer über die Maßen privilegierten Region.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund kann das Engagement von medi for help in Haiti nicht hoch genug geschätzt werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medi-for-help.com/2011/10/gedanken-zu-meinem-aufenthalt-in-haiti/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

